Shriqui - Optik Alain Shriqui & Co.
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FachbegriffeFachbegriffe
abrasive Partikel
abschleifende, abtragende Partikel; Anwendung in Oberflächenreinigern für Kontaktlinsen

Aderhaut
(Chorioidea) ist eine schwarzbraun pigmentierte Haut, und liegt zwischen der Leder- und Netzhaut. Sie gehört zu der mittleren Augenhaut mit dem Ziliarkörper und der Iris. Enthält zahlreiche Blutgefässe zur Versorgung der Netzhaut. Ihre starke Pigmentierung hindert, dass Lichtstrahlen ausserhalb der Pupille in das Augeninnere einfallen.

Adsorption
physikalische Bindung von gelösten Stoffen oder Gasen an Feststoffe

Akkommodation
ist die Fähigkeit des Auges, fixierte Bilder in Relation zur jeweiligen Beobachtungsentfernung auf der Netzhautebene scharf einzustellen. Dieser Vorgang beruht auf die elastische Fähigkeit der Augenlinse sich in ihrer Form (kugelige Form =Naheinstellung, elliptische Form = Naheinstellung) umzuwandeln.

Allergie
krankhaft veränderte Reaktion des Organismus durch von körperfremden Substanzen ausgelöste Antikörperbildung; starke Überempfindlichkeit z.B. gegen Berührung der Haut oder Schleimhaut mit gewissen Stoffen wie Blütenpollen, Eiweiße, Arzneimittel, Nahrungsmittel, Kontaktlinsenpflegemittel, Kontaktlinsen materialien

Altersweitsichtigkeit
(Presbyopie) kommt vor , weil die Eigenelastizität der Augenlinsen mit steigendem Alter (ab ca. 45 j.) abnimmt. Das heisst, dass Gegenstände in der Nähe wegen der fehlenden Akkommodation nicht mehr scharf gesehen werden können.
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Aminosäuren
kleinste Bauteile von Proteinen

Analgetika
Schmerzmiffel

Anamnese
Gezieltes Erfragen durch Spezialisten, die zum besseren Erfolg einer Behandlung führen soll.

Anduran
Material zur Herstellung harter Kontaktlinsen, besteht aus CAB Celluloseacetobutyrat und EVA Ethylenvinylacetat

Anisometropie
ungleiche Fehlsichtigkeit beider Augen (z.B. kann ein Auge rechtsichtig, das andere kurzsichtig sein

Anisometropie
ungleiche Fehlsichtigkeit beider Augen (z.B. kann ein Auge rechtsichtig, das andere kurzsichtig sein

anticholinerge Substanzen
anderes Wort für parasympatholytisch wirkende Substanzen

antiviral
virenhemmend

Aphakie
Linsenlosigkeit (meist nach Operation des Grauen Stars, selten angeboren

asphärisch
"nichtkugelig", die Hornhaut hat keine kugelige Oberfläche, sondern flacht zum Rand hin ab. Asphärische Kontaktlinsen haben eine der Hornhaut an gepaßte Rückfläche.

Astigmatismus
ist die nicht punktförmige (scharfe)Abbildung der einfallenden Lichtstrahlen auf der Netzhaut. Dies ist der Fall, wenn die Cornea (Hornhaut) nicht gleichmässig gewölbt ist. Es gibt auch ein Linsenastigmatismus.
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Augenlider
Mit den Wimpern zusammen haben verschiedene Schutzfunktionen, die hier nicht ins Detail eingehen kann. Schutz vor Licht, Fremdkörpern, Befeuchten des Auges etc.
Benzalkoniumchlorid
chemische Verbindung; Konservierungsstoff; Anwendung in Pflegemitteln für harte Kontaktlinsen

Bifokal
Optisch wirksame Kombination von Gläser oder Kontaktlinsen, die zwei Distanz-Bereiche korrigieren. Meist ist der Fern- und Nahbereich berücksichtigt.

Bindehaut
(Conjunctiva) schleimhautähnliche Fortsetzung der äusseren Haut , welche die hintere Fläche der Lider mit der Hornhaut im Limbusbereich verbindet. Sie ist kälte- und schmerzempfindlich.

Biokatalysator
biologischer Wirkstoff, der biochemische Vorgänge steuert; Enzyme sind Biokatalysatoren

Brenztraubensäure
chemische Verbindung; Verwendung in Kontaktlinsenpflegemitteln zur Zersetzung von Wasserstoffperoxid (Neutralisation)
CAB
Celluloseacetobutyrat, Kunststoff zur Herstellung harter Kontaktlinsen

Chelat
chemische Verbindung, wichtigster Vertreter in Kontaktlmsenpflegemitteln ist EDTA (Ethylendiamintetraacetat), dienen der Stabilisierung und der antimikrobiellen Wirkung von Konservierungsstoffen

Chelatbildner
Siehe Chelat

Chlorbutanol
Chemische Verbindung; Konservierungsstoff; Anwendung in Kontaktlinsenpflegemitteln

Chlorhexidingluconat
Chemische Verbindung; Konservierungsstoff; Anwendung in Kontaktlinsenpflegemitteln

cholinerge Substanzen
anderes Wort für parasympathomimetisch wirkende Substanzen

Chorioidea
Siehe Aderhaut

Conjunctiva
Siehe Bindehaut

Conjunctivitis
Siehe Konjunktivitis

Cornea
(Hornhaut des Auges) ist der durchsichtige Abschnitt des vorderen Augapfels. Übergeht im Limbusbereich in die weisse Sklera( Lederhaut ). Die Dicke der Hornhaut variiert je nach Lage. Sie hat sowohl eine optische Funktion als auch eine Schutzfunktion.
Dehydratation
Entzug von Wasser

Dehydratisierung
Siehe Dehydratation

Desinfektion
Abtötung bzw. Inaktivierung von Krankheitserregern (Bakterien, Pilze, Viren) durch physikalische und chemische Verfahren oder Mittel

Desorption
Umkehrung der Adsorption; Abspaltung eines adsorbierten Stoffes, in der Kontaktlinsenpflege Ablösung von organischen Ablagerungenauf Kontaktlinsen durch Tenside.

Dioptrie
Masseinheit für die Brechkraft von optischen Linsen; die Brechkraft ( in Dioptrien ) ist der Kehrwert der gemessenen Brennwerte.

DK-Wert
Mass für die Sauerstoffdurchlässigkeit eines Kontaktlinsen-materials (Permeabilität), je höher der DK-Wert ist, desto größer ist die Sauerstoffdurchlässigkeit des betrachteten Materials

DK/l-Wert
Mass für die Sauerstoffdurchlässigkeit eines Kontaktlinsen-materials in Abhängigkeit von der Mittendicke (Transmissibilität)
EDTA
Siehe Chelat

Elektronische Lesegeräte
Besser bekannt unter Fernseh-Lesegeräte, welche starke Wirkungen von 5fach bis zu manchmal 75fach in der Vergrösserung erreichen.

Enzyme
auch Fermente genannt; in lebenden Zellen (tierischen und pflanzlichen Ursprungs) gebildete, aber auch gentechnisch herstellbare organische Verbindungen, die als Biokatalysatoren biologische Vorgänge im Organismus steuern; in der Kontaktlinsenpflege zur Entfernung von Proteinablagerungen und zur Neutralisation von Wasserstoffperoxid verwendet

Epithel
oberste bzw. äusserste Zellschicht von Binde- und Hornhaut

Exzentrizität
in bezug auf Hornhaut und Kontaktlinse wird hiermit mathematisch der Abflachungsgrad zur Peripherie hin beschrieben. Je stärker die Abflachung, desto höher die Exzentrizität. Die Hornhaut gleicht eher einem Ellipsoid als einer kugeligen Oberfläche.
Farbenblindheit
Achromatopsie genannt. Farben werden nicht wahrgenommen sondern nur in ihrer Helligkeitswerte unterscheidet.

Farbenfehlsichtigkeit
Störung des normalen Farbsehens. Herabsetzung der Empfindlichkeit für rot (protanomalie), grün (deuteranomalie) oder seltener blau (tritanomalie).

Fernrohrbrille
Optischer Hilfsmittel für die Ferne bestehend aus einem Fernrohr und einer Brille zusammengeschlossen

Fernrohrlupenbrille
Wie oben beschrieben mit zusätzlich den Nahbereich.

Fluoreszein
Farbstoff, zur Bewertung des Sitzverhalten von harten Kontaktlinsen und des Hornhautepithels

fungizid
pilztötend
gigantopapilläre Konjunktivitis (GPK, GPC)
auch Pflasterstein- oder Proteinkonjunktivitis genannte Entzündung der Lidbindehaut infolge eines allergischen Prozesses im Gewebe der Bindehaut gegenüber Proteinablagerungen an weichen, seltener an harten Kontaktlinsen

Glaskörper
Durchsichtige, gallerartige Masse, die den Innenraum des Auges ausfüllt. Sie gibt dem Augapfel auch die Form und Stabilität.

Glaukom
(grüner Star) entseht wenn der Augeninnendruck sensible erhöht ist. Diese Augenerkrankung führt zu einer vergrösserten Vertiefung Papille (Sehnerv) mit entsprechenden Gesichtsfeldausfälle. Glaucoma ist eine der häufigsten Erblindheitsursachen in Industrieländern.
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H202
chemische Bezeichnung für Wasserstoffperoxid

HEMA
Hydroxyethylmetacrylat; das erste wasseraufnehmende Kontaktlmsenmaterial ca. 38%

Hitzedesinfektion
Verfahren zur Desinfektion von Kontaktlinsen durch Hitze; wird heute nicht mehr empfohlen

hochhydrophil
Eigenschaft weichen Kontaktlinsenmaterials, dadurch zeichnet es sich mit einem Wassergehalt von über 60% aus

Hornhautverkrümmung
Siehe Astigmatismus
Weitere Information


Hornhauttopogramm
graphische Darstellung der gesamten Homhautoberfläche (Auswertung von Messdaten der zentralen und peripheren Hornhaut)

Hydratation
Bindung von Wasser an chemische Substanzen; in der Kontaktlinsenoptik Aufnahme von Wasser durch Kontaktlinsenmaterialien

Hydratisierung
Siehe Hydratation

Hydrogel
Kunststoff, der Wasser aufnehmen kann und dadurch "weich" wird

hydrophil
wasserfreundlich, wasseraufnehmend

hydrophob
wasserabstossend, nicht in Wasser löslich

Hydroxyethylzellulose
chemische Verbindung; Anwendung in Kontaktlinsenpfleemitteln als viskositätserhöhender Zusatz

Hydroxypropylmethylzellulos (HPMC)
chemische Verbindung; in Kontaktlinsenpflegemitteln als (HPMC) viskositätserhöhender Zusatz

Hyperopie
siehe Weitsichtigkeit
Weitere Information


hypertonische Lösung
höherer Salzgehalt als in einer isotonischen Lösung (besitzt dadurch höheren osmotischen Druck als z.B. der Tränenfilm)

Hypochlorit
chemische Verbindung; Anwendung in Kontaktlinsenpfleemitteln als Desinfektionsmittel

hypotonische Lösung
kleinerer Salzgehalt als in einer isotonischen Lösung (besitzt dadurch niedrigeren osmotischen Druck als z.B. der Tränen-film)
inkompatibel
unverträglich

Inkompatibilität
Unverträglichkeit von z.B. Arzneimitteln, Kontaktlinsenpflegemittel

Iris
Iris ist der sichtbare farbige Anteil des Auges. Sie besteht aus ringförmigen und strahlenförmig angeordneten glatten Muskelfasern und bildet in der Mitte ein Loch, die sogenannte Pupille. Sie wirkt als Lichtregler wie eine Blende und hat für die Naheinstellung (Miosis) eine bedeutende Funktion.

Irislinsen
Kontaktlinsen versehen mit einer Iris-Zeichnung, die Anwendung bei vorderen Augenverletzungen, fehlen der Iris oder einen Teil davon, bei Albinismus oder für die Regulierung stark einfallendem Licht auf die Netzhaut wirken.

lsotonie
gleiche Anzahl gelöster Teilchen wie in der Referenzlösung z.B. Tränenfilm

isotonische Lösung
Lösung mit gleicher Anzahl gelöster Teilchen wie in der Referenzlösung
Jelly bump
Ablagerung vorzugsweise auf Hydrogellinsen mit sehr hohem Wassergehalt; enthält vor allem schwer zu beseitigende lipidhaltige Komponenten aus dem Tränenfilm
Kaltdesinfektion
Sammelbegriff für Verfahren zur Desinfektion von Kontaktlinsen, die chemische Verbindungen verwenden ( Desinfektions- bzw. Konservierungsstoffe)

Kammerwasser
Die Bindegewebsfortsätze des Ziliarkörpers sind sehr reich an Blutgeffässen. In ihnen wird das Kammerwasser gebildet. Diese klare Flüssigkeit füllt die vordere (zwischen Horhaut und Iris) und die hintere (von der Iris zu Augenlinse) Augenkammer. Die Flüssigkeit dient einerseits zur Ernährung der Hornhaut und der Linsen. Kammerwasser- Produktion und Abfluss müssen im Gleichgewicht stehen. Sonst wird der Augeninnendruck gestört und dann kommt es zu einem Glaukom (grüner Star).

Kantenfilter
Medizinische Farbfilter (gelb, orange, braun und rot) die das Licht sehr selektiv durchlassen. Sie wirken im Nah oder Fernbereich konstrasterhöhend, weniger blendend und wohltuend.

Katalase
Enzym, das Wasserstoffperoxid in Wasser und Sauerstoff spaltet "Neutralisation" von Wasserstoffperoxid in der Kontaktlinsenhyiene

Katarakt
Cataract oder grauer Star ist die Trübung der Augenlinse. Verschiedene Ursachen sind möglich. Die häufigste Ursache ist der Altersstar, meist ab dem 60. Lebensjahr. Die Trübung beeinträchtigt das Sehvermögen zunehmend, so das zum Schluss nur noch Helligkeitsunterschiede wahrgenommen werden. Mit einer Staroperation ersetzt der Augenarzt die getrübte Linse durch eine implantierte Kunsstofflinse.
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Keratitis
Homhautentzündung

Keratokonus
Pathologische degenerative Hornhautkrankheit. Sie beeinträchtigt stark das Sehen und lässt sich, solange möglich, nur durch Kontaktlinsen besser korrigieren. Normalerweise sind beide Augen betroffen. Charakteristisch für den Keratokonus ist die kegelförmige Hornhautvorwölbung und die Verdünnung der selben im zentralen Bereich.

Keratoplastik
Ersatz der erkrankten Hornhaut bei der Gefahr einer Perforation oder auch bei unerträglichen Schmerzen der selben durch Spenderhornhaut.

Konjunktivitis
Bindehautentzündung

Konservierung
Aufrechterhaltung eines keimarmen Zustandes

Konservierungsstoffe
chemische Verbindung zur Konservierung

Kontamination
Verunreinigung, Verseuchung, Verschmutzung

Kurzsichtigkeit
(Myopie) ist die häufigste Fehlsichtigkeit des Auges. Entweder das Auge ist zu lang, oder die Brechkrat der Linse zu stark. Deshalb werden parallel einfallende Lichtstrahlen vor der Netzhaut und nicht genau auf der Netzhaut fallen. Es führt zu dem Sehfehler, dass entferntere Gegenstände nicht scharf gesehen werden können.
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Lipide
Fette; Bestandteile des Tränenfilms; können sich auf Kontaktlinsen ablagern

Lipoide
fettähnliche Substanzen; "künstliche Fette"; stammen z.B. aus Kosmetika; lagern sich auf der Kontaktlinse ab

Lipophil
fettfreundlich, in Fett löslich

Lipophob
fettfeindlich, fettabweisend

Low vision
Schwachsehen, Schwachsichtigkeit. Diese Begriffe sind in einer präzisen Form schwer zu definieren. Einerseits ist Sehen einer individuellen Interpretation unterworfen, anderseits braucht es eine formale Quantifizierung um definiert zu werden.
Beinahe weltweit wird angenommen: Wer mit dem besseren Auge eine Sehschärfe unter 30 bis 40% aufweist, gilt sozialrechtlich medizinisch als Sehbehindert bzw. als Low vision Patient. Diese Erscheinung der Sehbehinderung kommt am meisten vor bei der sogenannten altersbedingte Maculadegeneration. Am besten lässt sie sich mit den sogenannten optischen Hilfsmittel korrigieren.
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Lupen
Sind optische Gläser, die in der Regel einfassetiert sind und von Hand gehalten werden mit einer vergrössernden Wirkung.

Lupenbrille
Sind eigentlich Lupen, die in einer Brillenfassung montiert werden. In der Regel werden sie mit Prismen nach innen gerichtet eingeschliefen, damit die Anstrengung des Nahhaltens aufgehoben wird.

Lysozym
Enzym, das im Tränenfilm enthalten ist, wichtigste Komponente von Proteinablagerungen auf Hydrogellinsen
MA
Methacrylsäure, hydrophiles Monomer in Hydrogellinsen mit höherem Wassergehalt

Macula Degeneration
Erkrankung des Auges, die meist ab der zweiten Lebenshälfte auftreten kann, mit einem Sehschärfe- Verlust im zentralen Bereich (sog. macul Bereich). Das seitliche Sehen (Peripherie) bleibt erspart. Mögliche Ursachen sind genetische Faktoren, Rauchen, Bluthochdruck, Vitamin- und Mineralienarme Ernährung, sowie Umwelteinflüsse wie das ultraviolette Licht.

Wir unterscheiden zwischen der trockenen Form (ca. 80% der Fäll) mit einem meist langsamen Verlauf und kann leider nicht behandelt werden und der feuchten Form (20%), die oft zu einer schnellen und schweren Sehbehinderung führen kann.

Der Augenarzt erkennt die trockene Form durch gelbliche Ablagerungen (sog. Drusen) auf der Netzhaut, und die feuchte Form durch unerwünschte schnell hinein wachsende Bildung von neuen Blutgefässen auf die macula. Aus diesen fliesst eiweisshaltige Flüssigkeit und nicht selten auch Blut.

Erste Sympthome zur Erkennung der Macula-Degeneration sind das Verzerrtsehen von Buchstaben, geraden Linien oder das Fehlen von Buchstaben oder der Ausfall eines Teilbildes im zentralen Sehbereich (sog. Metamorphosien). Zur Früherkennung dieser Erscheinung besteht die Möglichkeit, sich beim Augenarzt oder beim Optometrist den Amsler Gitter- oder den Macula- Stressometer- Test durchzuführen.


Makromolekül
Riesenmolekül

Methylzellulose
chemische Verbindung; in Kontaktlinsenpflegemitteln als viskositätserhöhender Zusatz

mikrobizid
Mikroorganismen tötend

Mikroorganismen
Bakterien, Pilze, Viren, Protozoen

minimale Hemmkonzentration
Menge einer Substanz in ppm, die gerade ausreicht, um sdas Wachstum bestimmter Organismen zu hemmen

Mizelle
Orientierung von Tensidmolekülen in wässriger Lösung so, daß hydrophile Gruppen nach aussen (in wässrige Lösung) und hydrophobe Gruppen nach innen ragen

Monomer
Grundbaustein von Kunststoffen

Monovision
Presbyopiekorrektion mittels Einstärkenkontaktlinsen; ein Auge wird für die Nähe korrigiert, das andere für die Ferne.

Multifokal
Kombination von Brillengläsern oder Kontaktlinsen die mindestens drei Distanzen berücksichtigen (Ferne/Mitteldistanz/Nähe).

Muzin
Schleimstoff; Bestandteil des Tränenfilms

Mykose
Pilzinfektion

Myopie
siehe Kurzsichtigkeit
Weitere Information
Natriumchlorid (NaCl)
Kochsalz

Natriumdichlorisocyanurat
chemische Verbindung; wird in der Kontaktlinsenhygiene zur Desinfektion von Kontaktlinsen verwendet

Natriumthiosulfat
chemische Verbindung; wird in der Kontaktlinsenhygiene zur Neutralisation von Wasserstoffperoxid verwendet

Netzhaut
(Retina) ist die innerste hintere Schicht des Auges und dient zur Bildaufnahme mit ihrer Sinnesrezeptoren, und mit dem Pigmentepithel absorbiert sie Lichtstrahlen um dadurch Lichtreflektionen im Augapfel zu verhindern.

Netzhautablösung
Durch Verletzungen oder degenerative Prozesse kann sich die Netzhaut von der sie ernährenden Pigmentepithelschicht ablösen. Die Retina wird nicht mehr versorgt, Flüssigkeit dringt zwischen Netzhaut und Pigmentepithel ein. Es treten schmerzlose Sehstörungen mit Lichtblitzen, verschleiertem Sehen und Gesichtsfeldausfällen ein. Glücklicherweise löst sich die Netzhaut nicht auf einmal, sondern Stück für Stück ab. Deshalb frühzeitig ein Augenarzt oder die nahgelegenste Augenklinik besuchen.

Neutralisation
in der Kontaktlinsenhygiene: Zersetzen von Wasserstofferoxid zu Wasser und Sauerstoff nach der Desinfektion
oberflächenaktive Substanz
z.B. Tenside

Oberflächenreiniger
Substanz (Tenside) zur Entfernung von organischen Ablagerungen auf z.B. Kontaktlinsen

Ödem
Wassereinlagerung im Gewebe und anschliessende Aufquellung

Optometrie
Wissenschaftliche, akademische Lehre der visuellen Vorgänge. Sie beschäftigt sich mit allen optischen funktionellen und Störungen des Auges. Es beinhaltet ebenfalls vorbeugende Massnahmen für das gesunde Auge.

Optometrist
Spezialist der Optometrie. Er beschäftigt sich mit Sehproblemen. Behandelt sie mit Hilfe von Brillen, Kontaktlinsen, optische Hilfsmittel in Low Vision und bietet visuelle Therapien (sog. Visual Training). Er führt vorbeugende Teste zur Früherkennung gewisser Augenkrankheiten und arbeitet eng mit Augenärzten.

Osmose
Diffusion des Lösungsmittels (z.B. Wasser) einer Lösung in eine Lösung höherer Konzentration durch eine Trennwand (semipermeable Membran), die für das Lösungsmittel, nicht aber für den gelösten Stoff durchlässig ist, solange ein osmotischer Druckunterschied herrscht.

osmotischer Druck
Druck, der ein Lösungsmittel durch eine semipermeable Membran in eine konzentriertere Lösung drückt. Entsteht durch verschieden hohe Salzkonzentrationen
Pankreatin
Enzymgemisch der Bauchspeicheldrüse; wird in der Kontaktlinsenhygiene in Proteinentfernern verwendet

Papain
pflanzliches Enzym zur Entfernung von Proteinablagerungen auf Kontaktlinsen

Papille
Sehnervaustritt. Steht in grosser Relation mit dem Thema Glaukom.

pathogen
krankheitserregend

Perhydrol
Handelsbezeichnung für 3% Peroxidlösung

permeabel
durchlässig

pH-Wert
Säure- bzw. Laugengrad

PHEMA
PolyHema, Polyhydroxyethylmethacrylat

Phenazopyridin
Schmerzmittel / Analgetikum

Phenothiazine
Psychopharmaka mit antipsychotischer, sedierender und psychomotorisch dämpfender Wirkung

Phenylethylalkohol
chemische Verbindung; als Konservierungsstoff in der Kontaktlinsenhygiene verwendet

Phenylquecksilbersalze
chemische Verbindung; als Konservierungsstoff in der Kontaktlinsenhygiene verwendet

physiologische Kochsalzlösung
0,9% Kochsalzlösung, entspricht in ihrem Salzgehalt Kochsalzlösung dem des Tränenfilms; wird in der Kontaktlmsenhygiene in konservierter und unkonservierter Form) als Abspüllösung und zum Auflösen der Enzymtabletten verwendet

PMMA
Polymethylmetacrylat (Plexiglas, Acrylglas); erster Kunststoff zur Herstellun von Kontaktlinsen

Polymer
durch Polymerisation von Monomeren entstandenes Makromolekül

Polymerisation
Verfahren, bei dem viele Monomere zu einem Polymer verknüpft werden

porös
durchlässig

ppm
Abkürzung für "parts per million"

Prisma
1) speziell geformtes Glas, wichtig bei der Schiel- und Heterophoriebehandlung.
2) Teil einer Kontaktlinse, bei manchen torischen und multifokalen Kontaktlinsen zur Stabilisierung verwendet


Presbyopie
siehe Altersweitsichtigkeit
Weitere Information


prophylaktisch
vorbeugend

Proteasen
proteolytische (eiweissspaltende) Enzyme; in der Kontaktlinsenhygiene zur Entfernung von Proteinen verwendet

Protein
Eiweiss

Proteolyse
Aufspaltung von Proteinen in Aminosäuren durch z.B Enzyme

Puffer
chemische Verbindung; zur Konstanthaltung des pH-Wertes der Lösung, z.B. Boratpuffer

PVA
Polyvinylalkohol; chemische Verbindung; in Kontaktlinsenflegemitteln als benetzende Komponente verwendet

PVP
Polyvinylpyrrolidon
Restastigmatismus
verbleibender Astigmatismus nach Aufsetzen von harten oder weichen Kontaktlinsen, Korrektion durch torische Kontaktlinsen

Retina
siehe Netzhaut

Rifampicin
Antibiotikum gegen den Tuberkulose- Erreger
Salazosulfapyridin
halbfeste Arzneimittelzubereitung mit der die Wirkstoffe gemischt werden

Schielen
(Strabismus) ist, wenn die Koordination zwischen den einzelnen äusseren Augenmuskeln gestört ist. Beide Sehachsen stehen zueinander nicht parallel. Am häufigste kommen das Einwärts- oder Auswärtsschielen in Frage. Sobald Fusionsmechanismen, ohne Ermüdungserscheinungen, dem Druck nicht aushalten entstehen Doppelbilder.

Schirmer-Test
Methode zur Prüfung der Tränenmenge

Sedativa
Beruhigungsmittel, Psychopharmaka, die relativ unspezifisch eine dämpfende Wirkung haben

Silikonmmacopolymer
Materialgruppe zur Herstellung harter Kontaktlinsen

Silikonkautschuk
Material zur Herstellung weicher Kontaktlinsen

Solubilisierung
Wasserlöslichmachung von Ablagerungen auf Kontaktlinsen durch Mizellbildung

Sorbinsäure
chemische Verbindung; Konservierungsmittel

Sphärisch
Optischer Schliff in Brillengläser oder Kontaktlinsen mit sanften Flächen, die Lichtstrahlen in allen Richtungen des Medium gleichmässig durchlässt.

Stereosehen
räumliches, dreidimensionales Sehen

steril
keimfrei

Stippung
anfärbbarer Epitheldefekt durch Fluorescein anfärbbar

Substrat
bei Enzymreaktionen diejenige Substanz die aufgespaltet oder umgesetzt wird

Subtilisine
Gruppe von Enzymen, die ihre maximale proteolytische Wirksamkeit in Wasserstoffperoxid entfalten; in der Kontaktlinsenhygiene als Proteinentferner (z.B. Subtilisin A) eingesetzt
Tenside
chemische Verbindungen; oberflächenaktive Substanzen; in der Kontaktlinsenhygiene in zahlreichen Oberflächenreinigern enthalten; Reinigungswirkung beruht auf der Desorption organischer Ablagerungen; Tenside sind langgestreckte Moleküle mit hydrophilen und hydrophoben Enden

Therapeutische Linsen
Kontaktlinsen zur Unterstützung lokaler medikamentöser Behandlung oder zur Vermeidung des Austrocknen eines Auges.

thermische Desinfektion
Hitzedesinfektion

Thiomersal
chemische Verbindung ; Konservierungsstoff

Thimerosal
Siehe Thiomersal

Torisch
In 90% zueinander, zwei verschiedene optische Schliffe in Brillengläser oder Kontaktlinsen, die zur Aufhebung von astigmatischen Sehfehler (Hornhautverkrümmung) nötig werden.

toxisch
giftig

Tränendrüse
(glandula lacrimalis) produziert die wässrige Tränenflüssigkeit, welche der Auge- Vorderabschnitt befeuchtet und vor Infektionen ua. schützt.
VA
Vinylalkohol, hydrophiles Monomer in Hydrogellinsen mit höherem Wassergehalt

viskos
zähflüssig

viskös
Siehe viskos

Viskosität
Zähflüssigkeit

VP
Vinylpyrrolidon, hydrophiles Monomer in Hydrogellinsen mit höherem Wassergehalt
Weitsichtigkeit
(Hyperopie) kommt vor, wenn der Augapfel zu kurz oder die Augenlinse in der Brechkraft zu schwach ist. Die Lichtstrahlen vereinigen sich in diesem Fall erst hinter der Netzhaut. Somit entsteht auf der Netzhaut ein unscharfes Bild.
Weitere Information
Xerogel
trockenes Hydrogel
Zytostatika
Chemotherapeutika gegen Krebs
Optik Alain Shriqui, Strehlgasse 33, CH - 8001 Zürich
Fon. +41 (0) 44 221 21 91, Fax. +41 (0) 44 212 14 83, info@shriqui.ch